The Art of Peace

Austrian Forum for Peace: 29. Juni - 2 Juli 2026, Konferenz in Stadtschlaining

Details

Austrian Forum for Peace 2026:
Peace in Crisis

Das Forum rückt die Frage in den Vordergrund: Wie können Menschen geschützt werden, wenn Normen, Gesetze und multilaterale Mechanismen unter Druck geraten oder zusammenbrechen? Es macht die Grenzen bestehender Ansätze zum Schutz der Zivilbevölkerung sichtbar und fordert eine erweiterte Vision – in der Schutz nicht nur reaktiv, sondern transformativ ist und in gerechte Friedensarchitekturen eingebettet wird.

Gleichzeitig prägt ein mächtiges Narrativ der Abschreckung Europas sicherheitspolitische Debatten: ein Narrativ, das Sicherheit mit Militarisierung gleichsetzt. Inmitten massiver Investitionen in Aufrüstung stellt das Forum die Frage: Was geschieht mit dem Frieden, wenn Verteidigung den Diskurs dominiert? In Anlehnung an das Engagement von ACP für Frieden durch Dialog, Teilhabe und Gerechtigkeit bekräftigt AFP 2026, dass dauerhafte Sicherheit nicht allein durch Waffen erreicht werden kann, sondern durch den Aufbau von Gesellschaften, die durch inklusive, menschenzentrierte Friedensarbeit widerstandsfähig gegenüber Gewalt sind.

AFP 2026 denkt internationale Friedensarbeit neu – aus der Perspektive eines menschenzentrierten und intersektionalen Friedensverständnisses. Dieses geht davon aus, dass Frieden bei der Sicherheit, Würde und Handlungsfähigkeit jedes einzelnen Menschen beginnt und die spezifischen Risiken berücksichtigt, denen Menschen ausgesetzt sind – auch in digitalen Räumen. Das Forum untersucht zudem, wie PeaceTech – bei ethischer Anwendung – den Schutz und die Beteiligung durch Instrumente der Frühwarnung, der digitalen Diplomatie und des inklusiven Dialogs erweitern kann.

AFP 2026 basiert auf der leitenden Idee, dass Frieden sowohl erlernt als auch erfahren werden kann. Frieden ist eine Fähigkeit – ein Handwerk, das Wissen, Methoden und professionelle Praxis erfordert. Zugleich ist Frieden eine Kunst – eine Ausdrucksform, die emotional berührt, neue Perspektiven eröffnet und Räume für Empathie und Begegnung schafft. Diese Dualität prägt das gesamte Konzept des Austrian Forum for Peace 2026.

Im Zentrum des Forums stehen die Kernkompetenzen zeitgenössischer Friedenspraxis. Dazu zählen Fähigkeiten der Konfliktbearbeitung wie Mediation, Dialogmoderation und diplomatische Verhandlung; die Expertise und operativen Realitäten internationaler Friedensmissionen, einschließlich Schutzkonzepten, Mandatsgestaltung und des verantwortungsvollen Einsatzes neuer Technologien; ebenso wie langfristige Ansätze der Konflikttransformation, die Versöhnung, Friedensbildung, Narrativarbeit und Erinnerungskultur umfassen. Gemeinsam bilden diese drei Dimensionen das inhaltliche Rückgrat des Forums und zeigen, dass Frieden kein abstraktes Ideal, sondern eine praktische, erlernbare Kompetenz ist – die an Tiefe und Resonanz gewinnt, wenn sie durch künstlerische und kreative Ausdrucksformen ergänzt wird.

Aufbauend auf der Neuen Friedensagenda der Vereinten Nationen positioniert AFP 2026 Rahmenwerke wie PoC, WPS, YPS und den Schutz von Kindern nicht nur als technische Instrumente, sondern als intersektionale und ethische Maßstäbe zur Gestaltung friedlicher Zukünfte. Diese Vision spiegelt zudem das Engagement der UNESCO wider, eine Kultur des Friedens durch Bildung, kulturelle Zusammenarbeit und den Schutz der menschlichen Würde in vielfältigen Gesellschaften zu fördern. Frieden ist mehr als die Abwesenheit von Gewalt – er muss emanzipatorisch sein: verankert in lokaler Handlungsmacht, geprägt von alltäglicher Erfahrung und sensibel für digitale und ökologische Transformationen.

Lage

Rochusplatz 1 / Burg Schlaining, 7461, Stadtschlaining

Gästeinformation

Zeitraum

1-4 Juli 2024

Programm

Austrian Forum for Peace 2026: "The Art of Peace" ist voll von spannenden Veranstaltungen, Workshops und Podiumsdiskussionen. Das vorläufige Programm finden Sie hier:

Moderation: Damita Pressl

Daily Shuttles


29. Juni

Sprache: Deutsch und Englisch (mit Übersetzung)

Workshops (geschlossen, Mittagessen inkludiert)


Informationen folgt.

Mittagspause

Workshops (geschlossen)


Informationen folgt.

Eröffnungssegment Granarium



Eröffnung
Informationen folgt.

Willkommensworte
Informationen folgt.

Eröffnungsreden
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Keynote
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Empfang des Landeshauptmanns Hans Peter Doskozil Burghof 


30. Juni

Sprache: Englisch (Hauptsprache) / Deutsch (einige Elemente)

Podiumsdiskussion: Granarium
Englisch



Sprecher*innen:
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Moderatorin:
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Kaffeepause

Workshops


Offene Workshops:
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Mittagspause

Workshops


Offene Workshops:
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Öffentliche Podiumsdiskussion Granarium
(Deutsch mit englischer Übersetzung)


Sprecher*innen:
Informationen folgt.

Moderatorin:
Informationen folgt.

Dinner Konferenzhotel Schlaining


1. Juli

Sprache: Englisch (Hauptsprache) / Deutsch (einige Elemente)

Podiumsdiskussion Granarium
Englisch


Sprecher*innen:
Informationen folgt.

Moderatorin:
Informationen folgt.

Kaffeepause

Workshops


Offene Workshops:
Informationen folgt.

Geschlossene Workshops:
Informationen folgt.

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Mittagspause

Workshops


Offene Workshops:
Informationen folgt.

Abendprogramm: Informationen folgt. Granarium

Englisch und Deutsch


Specher*innen:
Informationen folgt.

Moderatorin:
Informationen folgt.

Dinner Burghotel



2. Juli

Sprache: Englisch / Deutsch

Abschlussevent


Zusammenfassung der Workshop-Ergebnisse
Informationen folgt.


Podiumsdiskussion

Sprecher*innen:
Informationen folgt.

Moderator:
Informationen folgt.


Schlussworte
Informationen folgt.

Jazz-Brunch Burghof

Workshop (geschlossen)

Informationen folgt.

Open Workshops

Registration

Öffentliche Veranstaltungen

Location

Informationen und Bildergalerie zum Veranstaltungsort

Burg Schlaining, Burgenland, Österreich

Die Friedensburg Schlaining mit ihren meterdicken Mauern und imposanten Türmen gehört zu den am besten erhaltenen Burgen Österreichs und dient heute als Symbol für den Frieden. Ihre Ursprünge gehen auf das Jahr 1271 zurück, als sie unter dem Namen Castrum Zloynuk bekannt war und den Grafen von Güssing gehörte. Im 15. Jahrhundert ging die Burg nach der Eroberung durch Kaiser Friedrich III. an den Söldnerführer Andreas Baumkircher über und löste die berüchtigte Baumkircherfehde aus. 1527 übertrug König Ferdinand I. die Herrschaft Schlaining an die Familie Batthyány, die damit den Grundstein für ihren anhaltenden Einfluss legte. Unter ihrer Herrschaft wandelte sich die Burg von einer Festung zu einer prächtigen Residenz. Nach den turbulenten Ereignissen des Jahres 1848, als der letzte ungarische Ministerpräsident Ludwig Batthyány starb, wechselte die Burg 1849 den Besitzer. Nach dem Erwerb durch den Eisenbahnpionier Dr. Franz Schmidt und später durch DDDr. Udo Illig im Jahr 1957 ging das Schloss schließlich 1980 in den Besitz des Burgenlandes über, womit ein weiteres Kapitel in der Geschichte des Schlosses geschrieben wurde.
www.friedensburg.at | Barrierefreier Zugang | Unterkünfte in der Region

Entdecken Sie die schöne Umgebung des Veranstaltungsortes


Das Burgenland im Osten Österreichs ist eine bezaubernde Region, die für ihre vielfältigen Landschaften und ihr reiches kulturelles Erbe bekannt ist. Diese malerische Gegend ist ein Paradies für Naturliebhaber, mit ausgedehnten Weinbergen, ruhigen Seen und sanften Hügeln. Der Neusiedler See, ein UNESCO-Welterbe, lockt mit seinem einzigartigen Ökosystem und ist ein Paradies für Vogelbeobachter und Wassersportler. Die charmanten burgenländischen Dörfer entlang der Südsteirischen Weinstraße bieten exquisite Weinverkostungen, bei denen man die preisgekrönten Weine der Region, insbesondere die bekannten Sorten Blaufränkisch und Rotburger, genießen kann.

Neben seiner natürlichen Pracht bietet das Burgenland einen Schatz an historischen und kulturellen Attraktionen. Die mittelalterlichen Burgen und Schlösser der Region, darunter Burg Forchtenstein und Burg Güssing, zeugen von ihrer faszinierenden Vergangenheit. Im Schloss Esterházy in Eisenstadt, einem grandiosen Barockdenkmal, in dem Joseph Haydn einst seine Meisterwerke komponierte, können Besucher in die Geschichte eintauchen. Die malerischen Städte Rust und Rust am Neusiedlersee sind berühmt für ihre traditionellen Reetdachhäuser und ihre lebhaften Feste, vor allem die bekannte "Rustica", bei der die lokalen Bräuche und Traditionen präsentiert werden.

Der Tourismus im Burgenland steht nicht nur für Naturschönheiten und Geschichte, sondern auch für eine lebendige Kulturszene sowie eine herzliche und gastfreundliche Atmosphäre. Das ganze Jahr über finden in der Region verschiedene kulturelle Veranstaltungen und Festivals statt, wie zum Beispiel die Haydn-Festspiele und die Operettenaufführungen auf Schloss Tabor. Darüber hinaus bieten die verwöhnenden Thermal- und Wellness-Resorts inmitten der Weinberge einen ruhigen Rückzugsort, der zum Entspannen und Verjüngen einlädt, während man die ruhige Atmosphäre der Region genießt. Mit seiner harmonischen Mischung aus Natur, Geschichte und Kultur lockt das Burgenland Reisende an, die ein authentisches und unvergessliches Erlebnis in Österreich suchen.

Partners


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F.A.Q

  • Informationen folgen.

  • Alle Informationen finden Sien hier.

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  • Hier finden Sie eine Liste von Unterkünften. Während des Austrian Forum for Peace wird ein täglicher Shuttleservice von Oberwart und Bad Tatzmannsdorf angeboten.

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  • Besuchen Sie Mitgliedschaft - ACP um mehr zu erfahren.

  • Bitte kontaktieren Sie uns via communication@ac4p.at.

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Wenn Sie Fragen haben, kontaktieren Sie uns via:

Adresse

Rochusplatz 1 / Burg Schlaining
A-7461< Stadtschlaining, Österreich

Telefonnummer

+43 3355 2498